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TAS MONOCHROMES, 2019/2020

Keramik, Glasur, hoch pigmentierter Lack
11 Unikate in variablen Größen

Die Objekte der Gruppe TAS MONOCHROMES stellen unsere Wahrnehmung auf die Probe. Sie ziehen Blicke auf sich, regen die Fantasie an und überraschen, irritieren, polarisieren, ziehen an. Sind die Plastiken beweglich, elastisch, weich, instabil? Verformen sie sich jeden Moment und drohen gar zu kollabieren? Sind sie gespannt wie eine Feder, können sie eine eigene Dynamik und Kraft entwickeln?

Die Diskrepanzen zwischen Anmutung und Material, zwischen Optik und Haptik, zwischen Konvention und Experiment stellen einen reizvollen Aspekt der Arbeit dar.

Der Titel TAS (französisch „Haufen“) MONOCHROMES wirft die Frage nach dem Phänomen „Haufen“ und die Auseinandersetzung mit dem Thema Farbigkeit in den Raum. Das formale Spannungsverhältnis von geschlossener zur offener Form und ihrer Gerichtetheit steht neben ihrer extremen Farbigkeit im Vordergrund. Bildhauerische Prinzipien werden sichtbar gemacht.

Die Oberfläche der keramischen Objekte wurde glasiert und mit einem hoch pigmentierten Lack in ultramatter Qualität lackiert. Die pudrige Anmutung provoziert die Täuschung der Sinne beim Betrachten.